Waffengewalt in den USA I auslandsjournal stories



Waffen, Kriminalität, Drogen – vor allem in den ärmeren Teilen Washingtons regieren die Gesetze der Straße. Ich, Nina Niebergall, ZDF-Reporterin, lebe seit einem Jahr in Washington D.C. und erlebe Waffengewalt immer wieder hautnah. Ich will wissen, warum sie zum amerikanischen Alltag gehört, immer wieder Menschen durch Schüsse sterben. Für meine Recherchen tauche ich ins Milieu ein. Ich treffe Nedra, die ihren Enkelsohn Demeitri durch Waffengewalt verloren hat: „Als sie ihn erschossen haben, war die Wucht der Kugeln so stark, dass seine Augen aus dem Kopf sprangen“, erzählt sie mir, fast nüchtern.

Für viele junge Menschen wie Demeitri gibt es in den Ghettos der Hauptstadt kaum eine Alternative zu Armut und Gewalt. Der Rapper „Banger 2 Timez“, nimmt uns mit in die Szene und sucht mit seiner Musik den Weg aus der Perspektivlosigkeit. Bei Fahrten durch die Armenviertel begreife ich, warum schwarze Männer in Washington im Durchschnitt 17 Jahre früher sterben als weiße: Eine gute Gesundheitsversorgung, frische Lebensmittel und gute Schulen fehlen. Jahrzehntelange Ungerechtigkeiten, viele sprechen von strukturellem Rassismus.

Wie kann man die Spirale der Gewalt durchbrechen? Jawanna von der Initiative „Guns down Friday“ versucht es mit engagierter Jugendarbeit. Früher war sie beim Militär, nun arbeitet mit Kindern in einem Viertel, indem die Jüngsten immer wieder Opfer von Schießereien werden.

Für das neue Format „auslandsjournal stories“ tauche ich mit Kollegin Annette Brieger und meinem Kamerateam in die kriminellen und gefährlichen Milieus der Hauptstadt Washington ein: entlarvend und interessiert an den Menschen und ihren Geschichten.

Hier auf ZDFheute Nachrichten erfahrt ihr, was auf der Welt passiert und was uns alle etwas angeht: Wir sorgen für Durchblick in der Nachrichtenwelt, erklären die Hintergründe und gehen auf gesellschaftliche Debatten ein. Diskutiert in Livestreams mit uns und bildet euch eure eigene Meinung mit den Fakten, die wir euch präsentieren.

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#USA #Waffengewalt #auslandsjournal

27 comments

  1. Ich liebe USA … einfach nur ein tolles Land. Voll toll wie ein ganzes Volk sich selbst umbringt. Bilden sich so viel auf ihr Land ein, merken aber nicht, dass da alles voll im Arsch ist. Gesundheitsystem, Waffensystem, Sozialsystem, Wirtschaftssystem, Kapitalsystem, Bildungssystem, Strafvollzugssystem….. alles im Arsch…. ich finde das echt geil…. habe keine Sekunde Mitleid mit dem Menschen und dem Land. 😂😂😂😂🎉🎉🎉🎉

  2. Wahrscheinlich ist es in den USA einfacher eine Schusswaffe zu erwerben als in Afghanistan. Was für ein gesellschaftlicher Sprengstoff, ein Land am Abgrund

  3. Pentagon, I am giving new routes, region turkey. il izmir, ankara, istanbul, antalya, hatay, gaziantep.
    We are in favor of carrying out cluster bomb guidance and warfare operations in these regions with an emergency code.
    5557157732006

    I found this post what is it now?
    🤭

  4. Hat Deutschland als Messerrepublik überhaupt ein Recht, sich über die Zustände in den USA aufzuregen?
    Allein die Anzahl der Messerangriffe in den letzten Tagen mit Todesfolge, sollte ein Grund zum Nachdenken sein
    Laut einem Bericht der Welt gab es im letzten Jahr rund 20000 Messerangriffe in Deutschland mit ca. 100 Toten.
    Also liebe Moralapostel und Besserwisser – lieberden Ball flach halten, was die Kritik in Bezug auf die USA betrifft.
    Die Zustände in Deutschland sind zumindest ebenbürdig

  5. Ein Ausweg wäre überall Kameras aufzustellen. Und überall Sozialarbeiter einstellen und Jugendclubs eröffnen. Wer dann Kriminell wird, der muss dann sofort nach der Schule zu diesen Clubs. Und wer dann immernoch Kirminell ist, der sollte dann auf einer einsamen Insel verfrachtet werden.

  6. Weisse wollen hier nicht her ziehen? Bitte was? Ihr redet lauter Müll! Für alles wird der Weisse verantwortlich gemacht und wenn nicht der, dann die Musik🤦‍♂️. Ihr tut so als könnte der"Weisse" verhindern, dass sich die Schwarzen Erschießen🤷‍♂️.
    Weisse leben dort nicht, weil Sie dort als erstes Opfer waren! Wo wart Ihr da? Und wenn Sie sich wehren wollten, nannte man dass Rassismus. Ihr habt wohl den Arsch offen? "Ich kann mich entziehen".
    Ja, ist dass so? Zieh doch ohne Waffen dort hin👍😜! Ihr tut so, als gäbe es dass nur dort, nur in Amerika, Washington. Nein. Ganz Amerika ist zugeschissen mit Gangkultur. Wir haben diese Entwicklungen Welt weit🤷‍♂️!
    Kuckt nach London, kuckt nach Deutschland, selbst in Wien sterben Wöchentlich Dutzende. Dank Eurer Links Liberalen Regenbogen Multikulti Weckschau Agenda!
    Nicht die Waffen sind dass Problem, Ihr seid dass Problem! Ihr seit vekorkst im Kopf. Sorry dass ich es so sagen muss! Ihr habt genug Probleme im eigenen Land! Ich weiss es. Denn ich lebe mittlerweile in so einem beschissen Viertel(Ghetto). Wir Einheimische(Weisse) sind hier die ersten Opfer🤷‍♂️. Und die Politik, Medien machen uns, mit Absicht, dazu! Aber viel Spass in Washington😜! Dass wird Euch hinterher wie Urlaub vor gekommen sein, wenn Ihr wieder mal vom "Fronturlaub" nach Hause gekommen seit🤷‍♂️! (keine Drohung! ) 🤷‍♂️🇦🇹✌️

  7. @ 24:31 „Oh ein ganz koomisches Gefüüüühhhl“. Oh come on !

    Eure Freiheit wurde nicht durch Steinschleudern ermöglicht. DE ist ein riesiger Waffenexporteur. Akzeptiert die Realität und tut nicht immer so als wäre das SO befremdlich für euch.

    Die Menschheit ist nicht erst seit gestern so 😉

  8. Man kann Gewalt nicht bekämpfen indem man die Mittel verbietet, die dazu eingesetzt werden. Gewalt ended nicht, nur weil man Schusswaffen verbietet. Den Menschen Waffen abzunehmen führt lediglich dazu, dass der Staat noch mehr macht hat und Menschen noch mehr unterdrücken kann. Am Beispiel Deutschland sieht man dies ja sehr gut. Das Land ist ein einziger Polizeistaat.

  9. Man muss leider auch sagen, auch wenn es für den ein oder anderen überraschend sein sollte.
    In den USA gehört es zur gängigen Meinung Kinder mit Prügel groß zu ziehen, wenn es die Eltern als Erziehungsmaßnahme für nötig halten. Das trifft sicher nicht auf alle Eltern zu, aber ca. 70 % der US Eltern befürworten die Prügelstrafe als Erziehungsmittel.

    Ein Paradoxum, gerade wenn es um Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten geht.

    Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Erziehung und gewalttätigen Straftaten. Wenn dann noch Waffen leicht zu erwerben sind, ist das Ergebnis von gewalttätigem Frustabbau folglich im Ergebnis noch viel vernichtender.

    Kinder als Erziehungsmaßnahme regelmäßig für Fehltritte zu schlagen, macht sie nicht zu besseren Menschen. Und schon mal gar nicht in einem solchen Umfeld.

  10. Leider bringt ein Verbot von Waffen vermutlich nichts, so traurig das auch ist. Es geht um die Menschen die ein Werkzeug nutzen Leute zu töten. Vielmehr sollte man sich fragen warum Menschen so etwas wollen oder tun und dagegen vorgehen. Töten kann man auch mit einem Stuhlbein. Es ist interessant, dass wir so "schlecht" über Waffengewalt in den USA denken. Tatsache ist jedoch das man auch in Deutschland vermehrt von Messerstechereien, auch unter Jugendlichen und Kindern liest. Darüber scheint es aber kein "Drama" zu geben. Leider.

  11. Ich finde es völlig unangebracht Waffen mit Emotionen zu verbinden. Das ist so typisch Deutsch…Waffen sind böse…vor Waffen muss man Angst haben. Menschen die Normal mit Waffen umgehen, müssen Psychopathen sein…..Das ist so lächerlich.

  12. Sorry liebes ZDF da ergibt sich eine Frage, wieso wurden kurz nachdem die Polizeiaktion in der UKR startete alle Journalisten evakuiert? Ich glaube das Moskau eines der sichersten Staedte auf diesem Planeten ist, wenn ich das sehe was in NY abgeeht?

  13. was viele hier halt nicht berücksichtigen wollen, ist dass jeder kriminelle sich mit ziemlicher Leichtigkeit eine fully auto, eine semi Auto mit bump stock oder eine pistole mit Switch besorgen kann.

    Sich mit einer süßen 9mm gegen so eine Feuerkraft zu verteidigen ist schwierig bis unmöglich. Der Point of no return ist in den USA längst überschritten und das verstehen die Europäer einfach nicht. Ich bin selbst Deutsch-Amerikaner, hier aufgewachsen und gegen Feuerwaffen, würde allerdings in den USA definitiv bewaffnet rumrennen.

  14. Und gerade gestern kam es wieder zu einem Amoklauf, bei dem 19 Kinder in einer Grundschule erschossen wurden… 😢 Ich glaube, was die Amerikaner verstehen müssen, ist, dass Waffen keinen Frieden schaffen. Mit Waffen kann man sich nicht verteidigen, sondern man schafft eben erst diese furchtbare, gefährliche Situation. Aber nach wie vor antwortet jeder zweite Amerikaner, wenn man ihn fragt, ob er eine Waffe besitzt, mit "Natürlich. Ich muss mich ja verteidigen!" Etwas, was auch im vielen Filmen aufgegriffen und verherrlicht wird… Diese Angst, sich nicht verteidigen zu können, sitzt so tief, dass schärfere Waffengesetze gar nichts an der Situation ändern.

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